18. Woche im Jahreskreis – Donnerstag

Kalender
WG-Kalender
Datum
06.08.2020

Beschreibung

18. Woche im Jahreskreis – Donnerstag

Impulse zum Matthäusevangelium 16,13-23

Du bist Petrus; ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben

 

"Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, daß er der Messias sei. Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe; er sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen."

 

Binde dich an Jesus mit Deinem ganzen Leben! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um tiefes Anschmiegen an die Gefühle und Sehnsüchte Jesu.

 

  • Ich schließe mich den Jüngern an, die sich auf dem Weg mit Jesus unterhalten. Ich höre die Frage Jesu: „Für wen halten mich die Menschen?“ (v. 13). Ich wende meine Aufmerksamkeit dem Milieu meines Lebens zu. Wie wird Jesus im Kreis meiner Nächsten und Bekannten angenommen?

 

  • Im herzlichen Gespräch teile ich Jesus die Sorge um diese Menschen mit, die mir am nächsten sind und nicht an Ihn glauben. Ich bitte Ihn um Weisheit und Liebe, damit ich ihnen helfen kann, Ihn kennen und lieben zu lernen.

 

  • Ich stelle mir Jesus vor, der zu mir kommt, mir in die Augen schaut und mit Ergriffenheit fragt: „Und du, für wen hältst du mich?“ Wer bin ich für dich? (v. 15) Ich verweile etwas länger bei dieser Frage Jesu. Ich bitte Ihn, dass er mein Herz und Denken durchdringen möge.

 

  • Ich kehre zu den wichtigsten Augenblicken meines Lebens zurück, die starken Einfluss auf die Gestaltung des Bildes Jesu in mir hatten. Welches Bild von Jesus trage ich heute in mir? Wer ist er für mich?

 

  • „Nicht Fleisch und Blut haben es dir offenbart …“ (v. 17) Ich mache mir bewusst, dass ich wirklich ähnlich gesegnet bin wie Petrus: Ich kenne Jesus, ich glaube an Ihn, ich kenne Sein Wort, ich nehme Ihn in der Eucharistie an. Ich danke Gottvater für das Geschenk des Glaubens und für diejenigen, die mir Halt im Glauben schenken.

 

  • Ich wende meine Aufmerksamkeit Petrus zu, der Widerstand spürt und sich auflehnt, als Jesus seine Leiden und Verstoßung voraussagt (v. 21-22). Ich frage mich über meine Widerstände und Ängste in der Nachfolge Jesu. Vor was fürchte ich mich am meisten, vor was flüchte ich? Ich spreche darüber ehrlich mit Jesus.

 

  • Im eifrigen Gebet bitte ich Jesus, dass er mir helfen möge, mich an Ihn anzuschmiegen, unabhängig von der Lebenssituation, in der ich mich befinde. Ich wiederhole das Herzensgebet: „Jesus, lehre mich über das nachzudenken, was Gott will, und nicht über das, was die Menschen wollen“ (v. 23).