25. Woche im Jahreskreis – Donnerstag

Kalender
WG-Kalender
Datum
24.09.2020

Beschreibung

25. Woche im Jahreskreis – Donnerstag

Impulse zum Lukasevangelium 9,7-9

Johannes habe ich selbst enthaupten lassen.

Wer ist dann dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erzählt?

 

"Der Tetrarch Herodes hörte von allem, was geschah, und wusste nicht, was er davon halten sollte. Denn manche sagten: Johannes ist von den Toten auferstanden. Andere meinten: Elija ist wiedererschienen. Wieder andere: Einer der alten Propheten ist auferstanden. Herodes aber sagte: Johannes habe ich selbst enthaupten lassen. Wer ist dann dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erzählt? Und er hatte den Wunsch, ihn einmal zu sehen."

 

Bleibe in der Wahrheit, dir selbst und Jesus gegenüber!

(nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um ein reines Gewissen, das frei ist von Unruhe und Gram.

 

  • Ich versetze mich in den Seelenzustand von Herodes Antipas. Er wird gequält. Er führt ein unmoralisches Leben: er lebt mit der Frau seines Bruder und tötete Johannes. Als er von Jesus hört, spürt er innere Unruhe.

 

  • Ich frage nach meinem Seelenzustand. Was überwiegt in mir: Frieden oder Unruhe, Traurigkeit oder Freude, innere Sicherheit oder Furcht? Ich verweile etwas länger bei meinem Seelenzustand. Was betrifft meine Empfindungen?

 

  • Ich versuche mit Jesus über meine Gefühle zu sprechen. Was belastet mein Herz und Gewissen? Was raubt mir die Lebensfreude? Ich erzähle es Jesus. Ich bitte Ihn um Befreiung und Heilung.

 

  • „Wer ist dann dieser Mann?“ (v. 9). Ich verweile länger bei meinem Bild über Jesus. Welche Vorstellung von Jesus trage ich in meinem Herzen? Was kann ich über meine Beziehung zu Ihm sagen? Was zieht mich am meisten zu Jesus hin und vor was fürchte ich mich? Ich bekenne es Ihm.

 

  • Und er hatte den Wunsch, ihn einmal zu sehen." (v. 9). Ich kehre zu meinen Begegnungen mit Jesus zurück: zu meinen Gebeten, zum Hören des Wortes, zu den Sakramenten, Andachten. Warum treffe ich mich mit Ihm? Welche Wünsche und Motive bemerke ich in meinen geistigen Praktiken?

 

  • Ich nähere mich Jesus, „setze mich in Seine Nähe“ und spreche mit Ihm über das, was ich bis zu dieser Stunde in meinem Leben über Ihn gehört habe, über die Personen, die über Ihn gesprochen haben. Ich bitte Ihn, dass er mir helfen möge die Freundschaft mit Ihm zu vertiefen.

 

  • Ich bekenne Ihm ehrlich meine Sünden und unordentlichen Anhänglichkeiten, die Unruhe in mein Herz bringen und den Wunsch nach der Beziehung mit Jesus auslöschen. Ich wiederhole im Herzen: „Jesus, lehre mich in der Wahrheit und Freiheit zu leben.“