25. Woche im Jahreskreis – Freitag

Kalender
WG-Kalender
Datum
25.09.2020

Beschreibung

25. Woche im Jahreskreis – Freitag

Impulse zum Lukasevangelium 9,18-22

Du bist der Messias Gottes. – Der Menschensohn muss vieles erleiden.

 

"Jesus betete einmal in der Einsamkeit, und die Jünger waren bei ihm. Da fragte er sie: Für wen halten mich die Leute? Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Messias Gottes. Doch er verbot ihnen streng, es jemand weiterzusagen. Und er fügte hinzu: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen."

 

Bleibe bei Jesus im Trost und im Leid! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um eine tiefe und treue Beziehung zu Jesus.

 

  • Ich setze mich in die Nähe von Jesus, der in der Einsamkeit betet (v. 18). Ich betrachte Ihn in Seiner Sammlung, sättige mich an Seiner inneren Versenkung in die Gegenwart des VATERS. Ich bitte Ihn, dass er mir helfen möge, Stille und Sammlung für meine Betrachtung zu finden.

 

  • Ich kehre mit Jesus zu den Jüngern zurück. Ich vernehme die Frage, die Jesus vor Kurzen gestellt hat: „Für wen halten mich die Leute?“ (v. 18). Ich beobachte die Reaktion der Jünger. Ich lausche ihren Antworten (v. 19).

 

  • Ich denke daran, dass Jesus zu mir kommt und mir eine ähnliche Frage stellt: „Für wen halten Ihn die Leute, mit denen ich im Alltag lebe?“ Ich schaue auf die Personen, die mir nahe stehen. Wer von ihnen bringt mich Jesus näher, und wer von ihnen entfernt mich von Ihm?

 

  • Ich nähere mich Jesus. Ich erlaube Ihm, dass er mir direkt in die Augen und tief ins Herz schaut. Ich höre Seine stille Frage, die er voll Liebe ausspricht: „Wer bin ich für Dich?“ (v. 20).

 

  • Ich verweile längere Zeit bei dieser Frage Jesu. Ich lasse es zu, dass diese Frage meinen Verstand, meine Seele und mein Herz durchdringt. Ich höre auf mein inneres Erleben. Ich erzähle Ihm, wie es in Wahrheit ist, und nicht so, wie ich es mir wünschen würde, das es sein sollte.

 

  • Jesus erinnert mich daran, dass der Weg zur Fülle des Lebens gelegentlich durch das Leid führt (v. 22). Welche Gefühle werden in meinem Herzen und Verstand dadurch geweckt, wenn ich die Vorhersage von Leiden vernehme? Im aufrichtigen Gespräch sage ich Ihm, welche Befürchtungen, Ängste und Widerstände ich in mir verspüre.

 

  • Ich schmiege mich an Jesus mit ganzem Herzen an und wiederhole: „Was auch immer geschieht, ich weiß, dass Du mein Erlöser bist. Ich vertraue auf Dich!“