25. Woche im Jahreskreis – Mittwoch

Kalender
WG-Kalender
Datum
23.09.2020

Beschreibung

25. Woche im Jahreskreis – Mittwoch

Impulse zum Lukasevangelium 9,1-6

Er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen

 

"Dann rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen. Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen. Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd. Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken."

 

Leg mutig Zeugnis ab für Jesus! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um tiefes Erfahren der Wahrheit, dass Jesus mein Zeugnis benötigt.

 

  • Ich trete in die Szene ein, die Lukas beschrieben hat. Ich stehe unter den Zwölf, denen Jesus Seine Vollmacht erteilt (v. 1). Die Mehrheit von ihnen besteht aus einfachen Menschen. Glaube ich daran, dass Jesus Seine Macht auch in meinem Leben zeigen kann?

 

  • Jesus erteilt den Zwölf die Macht über die bösen Geister und die Gnade Krankheiten zu heilen (v. 1-2). Seit 2000 Jahren wirkt er in der Kirche, indem er sich auserwählter Diener bedient. Ich preise Ihn für die Gabe des Priestertums, für die heiligen Sakramente, für Sein Wort.

 

  • Ich erinnere mich an Ereignisse in meinem Leben, in denen ich besonders das Wirken Jesu erfahren habe: in Seinem Wort, in den Sakramenten, durch Menschen, die zu mir gesandt worden sind. Für welche Befreiung und Heilung will ich Ihm heute besonders Dank sagen?

 

  • „Er sandte sie aus“ (v. 2). Jesus will weiterhin in der Welt gegenwärtig sein und zwar durch diese, die er aussendet. Dort, wo ich lebe, ist Seine Welt: in meiner Familie, in der Gemeinschaft, am Arbeitsplatz… Er hat mir diese „meine Welt“ gegeben und sendet mich zu ihr.

 

  • Jesus macht mich auf die Haltung der Freiheit aufmerksam (v. 3). Welche Situation ist mir peinlich und gestattet es mir nicht Sein Zeuge zu sein? Was ist meine größte Last, die mein Lebenszeugnis armselig macht?

 

  • Es gibt Orte, wo ich um Jesu willen nicht empfangen werde (v. 5). Habe ich Ablehnung um Jesu willen erlebt? Bin ich isoliert worden wegen meinem Lebenszeugnis? Wie habe ich das angenommen? Wie habe ich es verkraftet?

 

  • „Sie machten sich auf den Weg“ (v. 6). Jesus will, dass ich zu diesen Menschen gehen soll, die Ihn noch nicht kennen und an Ihn nicht glauben. Wo ist mein Zeugnis momentan am meisten notwendig? Ich übergebe Jesus die Personen und Orte, von denen ich weiß, dass er mich dorthin sendet. Ich vertraue mich Ihm an: „Jesus, sei Du meine Kraft!“