25. Woche im Jahreskreis – Montag

Kalender
WG-Kalender
Datum
21.09.2020

Beschreibung

25. Woche im Jahreskreis – Montag

Impulse zum Lukasevangelium 8,16-18

Man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen

 

"Jesus sprach: Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen. Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt. Gebt also acht, dass ihr richtig zuhört! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint."

 

Kümmere dich um Dein Inneres! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um innere Rechtschaffenheit und Ehrlichkeit.

 

  • Ich nähere mich Jesus wie ein Jünger seinem Meister und wie ein Freund seinem Freunde. Ich setze mich neben Ihn hin, um mit Sammlung auf Seine Hinweise und Ratschläge zu hören. Bevor ich damit beginne Sein Wort zu hören, bitte ich Ihn, dass er mein Herz bereit machen möge, Seine Lehre anzunehmen.

 

  • Jesus ist das Licht der Welt, und ich bin Seine Lampe. Wenn ich Sein Jünger sein will, muss ich mich damit abfinden „Licht auf dem Leuchter“ zu sein, damit „alle, die eintreten“ das Licht leuchten sehen (v. 16).

 

  • Welche Eigenschaften meiner Persönlichkeit sind ein Licht für andere, und welcher Eigenschaften schäme ich mich? Habe ich solche Augenblicke erlebt, in denen mir jemand für meine Glaubenshaltung gedankt hat, für mein Lebenszeugnis? Ich erinnere mich an Einzelheiten dieses Ereignisses.

 

  • Auch das kleinste Gute, das in mir ist, bleibt nicht im Verborgenen (v. 17). Es liegt offen vor Gott da und offenbart sich auch in meinen Haltungen anderen gegenüber. Ähnlich ist es mit dem Schlechten. Gott kennt mein Inneres und mein Gewissen. Sogar das, was am meisten verborgen ist, kommt einmal zum Vorschein.

 

  • Ich schaue auf mein Leben „von außen“ und „von innen“. Was kann ich über die Klarheit und Geradlinigkeit meines Lebens im Alltag sagen? Ich stehe bei Jesus mit der ganzen Ehrlichkeit meines Gewissens. Ich bitte Ihn, dass er mir helfen möge, mich mit Seinen Augen bis ins Innerste zu sehen.

 

  • Gebt also acht, dass ihr richtig zuhört!“ (v. 18). Das vollständige Hören – mit Verstand, Herz und Willen – kann mich im Leben sehr bereichern, besonders das Hören auf das Wort Gottes. Und auch umgekehrt. Das Hören ohne Sammlung macht aus mir einen oberflächlichen Menschen.

 

  • Im innigen Gebet bitte ich Jesus, dass er meinen Verstand, mein Herz und meinen Willen auf das Hören Seines Wortes öffnen möge; dass er mir meine Oberflächlichkeit und Überheblichkeit zeigen und mich vor einem „scheinbar guten“ Leben behüten möge. Ich vertraue Ihm die Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit meines Gewissens an.