29. Woche im Jahreskreis – Donnerstag

Kalender
WG-Kalender
Datum
22.10.2020

Beschreibung

  • 29. Woche im Jahreskreis – Donnerstag
  • Impulse zum Lukasevangelium 12,49-53
  • Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern Spaltung

 

  • Jesus sagte zu seinen Jüngern: "Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist. Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung. Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter."

 

·        Lebe nach den Wünschen Jesu! (nach P. Wons)

  • Um was bitte ich? – Um ein Herz, dass von der Liebe Jesu entflammt und von Seinen Wünschen erfüllt ist.

 

  • Ich betrachte Jesus, der mir Seine tiefen Wünsche und starken Erlebnisse anvertraut. Ich lade Ihn zu meiner Betrachtung ein, damit ich sie halte, durchdrungen von Seinen Wünschen und Gefühlen.

 

  • Jesus nennt Seinen großen Wunsch, dass das Feuer Seiner Liebe in mir schon brennen möge (v. 49). Was kann ich über den Eifer meines Herzens sagen? Verspüre ich in mir den innigen Wunsch Jesus zu lieben?

 

  • Ich lade Jesus ein, dass er alle meine Beziehungen mit Seiner Liebe entzünden möge, die kalt, gleichgültig und verletzt sind. Er will die „Bluttaufe“ auf sich nehmen (v. 50), um alle Bereiche meines Lebens zu heilen, die „blutig“ sind. Ich übergebe sie Ihm mit Glauben.

 

  • Der Friede Jesu bedeutet nicht darin, einer scheinbar heiligen Ruhe um jeden Preis nachzurennen (v. 51). Der Friede ist Frucht echter und richtiger Entscheidungen. Er besteht in der Freude des Herzens. Er weiß das Gute zu wählen und das Böse zu verwerfen.

 

  • Ich schaue auf meine wichtigsten Lebensentscheidungen, die ich bisher getroffen habe. Von welchen Motiven habe ich mich leiten lassen? Finde ich in mir den Herzensfrieden, wenn ich an die Entscheidungen denke, die ich verwirklicht habe? Um was will ich Jesus jetzt bitten?

 

  • Das Leben mit Jesus verlangt von mir radikale Entscheidungen, selbst dann, wenn das Festhalten daran zum Bruch mit den Allernächsten und zu meiner Ablehnung führen würde (v. 52-53). Ich bitte Jesus um Mut und Klarheit, wenn ich Entscheidungen entsprechend dem Evangelium treffe.

 

  • Ich schmiege mich an Jesus an und vertraue Ihm im vertrauten Gespräch Personen an, die mir nahe stehen, und die sich nicht auf die Erfahrungen des Evangeliums öffnen können und im Widerspruch zum eigenen Gewissen leben. Ich bete für sie: „Jesus, entzünde sie und verändere ihr Verlangen!“