3. Fastenwoche - Montag

Kalender
WG-Kalender
Datum
08.03.2021

Beschreibung

3. Fastenwoche - Montag

Impulse zum Lukasevangelium 4,24-30 (nach P. Wons)

"Jesus sagte: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman. Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg." (Lk 4,24‑30)

 

Stell dich auf die Seite Jesu, der verworfen wurde!

Um was bitte ich?Um Mut und geistigen Eifer, wenn es darum geht, sich auf die Seite des verworfenen Jesus zu stellen.

 

  • Ich richte meine Aufmerksamkeit darauf, dass Jesus Sein öffentliches Leben mit einer Niederlage beginnt. Hier ist das erste Bild vom öffentlichen Auftreten Jesu: Er erfährt eine völlige Niederlage: Man hört nicht auf Ihn, will Ihn nicht haben und wirft ihn aus der Stadt hinaus.
  • Ich betrachte und bewundere Jesus, der in einer so dramatischen Situation absolute innere Freiheit bewahrt und sich nicht aufhört, das „Evangelium ohne Erfolg“ (v. 28-30) weiterhin zu verkünden.
  • Vermag ich es mich auf die Seite dieses „schwachen“ Jesus zu stellen? Kann ich mich öffentlich zu dem wenig populären Evangelium bekennen? Wie verhalte ich mich in diesen Fällen, wenn ich spüre, dass Werte aus dem Evangelium, mit denen ich lebe, verachtet und verspottet werden? Ich vertraue Jesus meine Zweifel und Schwächen an.
  • Ich wende meine Aufmerksamkeit dieser Tatsache zu, dass am Anfang „die Augen aller auf Ihn gerichtet waren“ (v. 20). Er hatte viele Verehrer. Jesus befindet sich unter dem Druck der Zuhörer, er steht vor der Versuchung, sich nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu richten.
  • Doch Jesus spricht mit voller Freiheit und neigt die Leute dazu ihr Denken zu ändern. Sie sollen das Leben dem Evangelium anpassen und nicht das Evangelium ihrem Leben. Kann ich die Wahrheit des Evangeliums in völliger Freiheit hören? Vermeide ich nicht etwa Worte und Aufrufe Jesu, die von mir Änderung meines Denkens verlangen, den Verzicht auf schlechte Wünsche, die Veränderung meiner Lebenshaltung?
Im herzlichen Gespräch mit Jesus bitte ich Ihn um Mut und innere Freiheit, wenn es darum geht die Wahrheit des Evangeliums anzunehmen und zu verkünden.