34. Woche im Jahreskreis – Freitag

Kalender
WG-Kalender
Datum
27.11.2020

Beschreibung

34. Woche im Jahreskreis – Freitag

Impulse zum Lukasevangelium 21,29-33

Wenn ihr all das geschehen seht, sollt ihr erkennen, dass das Reich Gottes nahe ist

 

"Jesus gebrauchte einen Vergleich und sagte: Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: Sobald ihr merkt, dass sie Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr (all) das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen."

 

Öffne dich auf das Leben, das Gott dir verspricht! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um die Gnade, das Leben zu lieben, und um in der Hoffnung auf die Verheißungen Gottes zu bleiben.

 

  • Am Ende des liturgischen Jahres (= Kirchenjahr), beim Herannahen des Advents, erzählt mir Jesus ein Gleichnis (v. 29). Er lehrt mich die Zeichen zu erspüren, die zeigen, dass Sein Reich nahe ist. Im innigen Gebet bitte ich Ihn, dass diese Betrachtung mich in die Zeit des Advents hineinführen möge.

 

  • Ich erfreue mich am Bild des Frühlings, das Jesus malt. Der Anblick des Feigenbaums, der Blätter treibt, weckt die Sehnsucht nach dem Leben, sagt den Sommer voraus! (v. 30-31). Jesus lehrt mich die Haltung des Erwartens, die frisch sein soll wie der Frühling und freudig wie die Vorhersage des Sommers.

 

  • Welche Lebenszeichen habe ich im vergangenen liturgischen Jahr entdeckt? Inwieweit habe ich mich Jesus genähert bzw. von Ihm entfernt? Ich frage nach meinen Wünschen an der Schwelle des nahenden Advents. Ich vertraue sie Gott durch Maria an, der Patronin des Advents.

 

  • „All das wird geschehen“ (v. 32). Die Versprechen Jesu erfüllen sich immer. Glaube ich daran? Ich muss das Warten lernen, um das Wirken der Gnade Gottes nicht zu falscher Zeit zu erzwingen. Was kann ich über meine Geduld sagen? Um welche Gnade will ich für die Adventszeit bitten?

 

  • „Himmel und Erde werden vergehen…“ (v. 33). Ich mache mir bewusst, dass ich mich an Seinem Wort in jeder, sogar in der unsichersten Lebenssituation festhalten kann. Es ist unveränderlich, sicher, treu, und immer stark. Ich bete die Dreifaltigkeit Gott an für das Geschenk des Wortes Gottes.

 

  • Ich beginne mit dem Dankgebet. Ich danke Gott für das liturgische Jahr, das zu Ende geht. Was erachte ich als größtes Geschenk im vergangenen Jahr? Ich bemühe mich in der Danksagung zu verweilen und wiederhole mit ganzem Herzen: „Gott, ich danke Dir!“