6. Woche im Jahreskreis – Freitag

Kalender
WG-Kalender
Datum
21.02.2020

Beschreibung

6. Woche im Jahreskreis – Freitag

Impulse zum Markusevangelium 8,34-38;9,1

Wer sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.

 

"Jesus rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis könnte ein Mensch sein Leben zurückkaufen? Denn wer sich vor dieser treulosen und sündigen Generation meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommt. Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie gesehen haben, daß das Reich Gottes in (seiner ganzen) Macht gekommen ist."

 

Verlange mehr von Dir selbst! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um Mut und Großzügigkeit in der Nachfolge Jesu, die anspruchsvoll ist.

 

  • Ich lausche Jesus, der die Menge und die Jünger zu sich ruft (v. 34). Er will Ihnen etwas Wichtiges sagen. Ich schließe mich den Menschen an, die sich an Ihn herandrängen. Jeder will Ihn hören und berühren.

 

  • Ich schaue auf meine Wünsche. Was liegt mir an Jesus? Suche ich für mich einen Ort, eine Art und Weise, um Ihn zu hören? Welcher Seelenzustand überwiegt in mir, wenn ich daran denke, dass er mich ruft, um mir etwas sehr wichtiges zu sagen?

 

  • Ich mache mir bewusst, dass Jesus meine Wünsche, Leidenschaften, Bedürfnisse, Gebundenheiten, kennt. Er schaut auf mich und sagt: Wenn du um jeden Preis das Leben bewahren willst, verlierst du es, und wenn du bereit bist es zu verlieren, gewinnst du es (v. 35).

 

  • Vor welchem Verlust fürchte ich mich am meisten? Gelingt es mir, meine Angst zu überwinden und Jesus das abzugeben, was ich bewahren wollte? Jesus will, dass ich Ihm das gebe, was mir die Freiheit raubt und mir nicht erlaubt in Fülle zu leben. Wenn er von mir die Bereitschaft verlangt etwas zu verlieren, dann nur deshalb, weil er mir mehr geben will. Glaube ich Ihm?

 

  • Ich nenne das beim Namen, was für mich die ganze Welt bedeutet. Ich bedenke, dass ich einmal den größten Nutzen dieser Erde hinter mir lasse. Es bleibt mir nur meine Seele (v. 36-37). Welchen Platz nimmt bei mir die Sorge um das geistige Leben ein?

 

  • Gelingt es mir, mich öffentlich zu Jesus zu bekennen? (v. 38). Ich erinnere mich an Personen, die mich achten, schätzen, und an diese, die mich verachten und ablehnen. Bin ich unabhängig von ihrer Meinung? Schaffe ich es, mich für die Seite des Evangeliums zu entscheiden?

 

  • Ich lausche Jesus, der mir verspricht, dass sich Sein Reich mit Macht zeigen wird (9,1). Ist in mir die Sehnsucht nach dem Kommen Jesu vorhanden? Welchen Seelenzustand wecken Seine Worte in mir? Kann ich in diesem Augenblick sagen, dass mein Herz und meine Seele für das Treffen mit Ihm vorbereitet sind?

 

  • Ich versuche durch die Menge der Hörer zu gelangen, um so nah wie möglich zu Jesus zu kommen und mich an Sein Herz anzuschmiegen. Ich flüstere Ihm das Herzensgebet ins Ohr: „Lehre mich, von mir etwas zu verlangen und zwar für dich!“