6. Woche im Jahreskreis – Mittwoch

Kalender
WG-Kalender
Datum
19.02.2020

Beschreibung

  • 6. Woche im Jahreskreis – Mittwoch
  • Impulse zum Markusevangelium 8,22-26
  • Er war geheilt und konnte alles genau sehen

 

  • "Sie kamen nach Betsaida. Da brachte man einen Blinden zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. Er nahm den Blinden bei der Hand, führte ihn vor das Dorf hinaus, bestrich seine Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: Siehst du etwas? Der Mann blickte auf und sagte: Ich sehe Menschen; denn ich sehe etwas, das wie Bäume aussieht und umhergeht. Da legte er ihm nochmals die Hände auf die Augen; nun sah der Mann deutlich. Er war geheilt und konnte alles ganz genau sehen. Jesus schickte ihn nach Hause und sagte: Geh aber nicht in das Dorf hinein!"

 

·        Schau auf dich in der Wahrheit! (nach P. Wons)

  • Um was bitte ich? – Um die Gnade, das eigene Innere klar zu erkennen, und um ein Leben in der Wahrheit.

 

  • Ich schaue auf den blinden Menschen (v. 22). Ich verweile bei seiner Behinderung und seinen Leiden. Er kann weder die Welt noch die Menschen sehen. Er lebt in der Dunkelheit.

 

  • Ich danke Jesus für die Gnade, dass ich sehen kann. Meine gesunden Augen erlauben mir, das zu sehen, was ich liebe; ich kann mich am Aussehen der Natur begeistern. Was betrachte ich als größtes Geschenk von Gott, wenn ich an meine gesunden Augen denke?

 

  • Ich gehe mit dem Blinden zu Jesus. Ich bemerke, wie Jesus ihn an der Hand nimmt und ihn aus dem Dorf hinausführt (v. 23). Er heilt seine Blindheit. Ich betrachte Jesus, Seinen zärtlichen, ergriffenen Blick.

 

  • Wen möchte ich in diesem Augenblick zu Jesus führen? Ich denke an meine Nahestehenden, Gemeinschaft, Familie. Um was möchte ich für sie bitten? Was ist die größte „Blindheit“ meiner Gemeinschaft und Familie?

 

  • Ich stelle mir vor, dass sich Jesus mir nähert, mich an der Hand nimmt, mir in die Augen schaut und mein Herz sieht. Welche Gefühle wecken sich in mir, wenn ich den Blick Jesu auf mich gerichtet fühle?

 

  • Jesus schaut auf mich und fragt: „Siehst du etwas?“ (v. 24). Was kann ich über meine innere Empfindlichkeit sagen, über den „Blick“ meines Herzens? Vermag ich die Bedürfnisse meiner Gemeinschaft und Familie zu erspüren? Auf was konzentriere ich mich am meisten in meinem Leben? Wie beurteile ich mein Leben?

 

  •  „Er konnte alles ganz genau sehen“ (v. 25). Im ehrlichen Gespräch mit Jesus bekenne ich Ihm die „dunklen Seiten“ meines Lebens. Ich bitte Ihn und wiederhole öfters die Worte: „Hilf mir, in Wahrheit auf mich zu schauen!“