19. Woche im Jahreskreis – Dienstag

Kalender
WG-Kalender
Datum
09.08.2022

Beschreibung

19. Woche im Jahreskreis – Dienstag

Impulse zum Matthäusevangelium 18,1-5.10.12-14

Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten!

 

"In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf. Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters. Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.

 

Kindwerden! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um das Herz eines Kindes und die Empfindsamkeit für die Kleinen.

 

  • Ich höre die Frage der Jünger: „Wer ist im Himmelreich der Größte?“ Lebt in mir eine ähnliche Frage? Was kann ich Jesus über mein Verlangen nach Anerkennung, Bedeutung und Größe sagen?

 

  • Ich stelle mir Jesus vor, der mit einem kleinen Kind vor mir steht und sagt: „Wenn du nicht umkehrst und wie die Kinder wirst, kannst du nicht in das Himmelreich kommen.“ (v. 2-3). Welche Gefühle rufen diese Worte in mir wach? Ich teile sie Jesus mit.

 

  • Ich bitte Jesus, dass er mir meinen Stolz und meine kranken Gefühle nach Größe aufzeigen möge, die mir nicht erlauben in Einfachheit und Freiheit eines Kindes zu leben. Wo fürchte ich mich am meisten vor Erniedrigung? Welche Veränderungen im Leben benötige ich?

 

  • Jesus sagt mir, dass die „Kleinen“ im Himmel einen besonderen Platz einnehmen werden (v. 10). Ich erinnere mich an die „Kleinen“, denen ich täglich begegne. Wer ist es? Was kann ich über meine Empfindsamkeit auf ihre Schwäche und ihr Elend sagen?

 

  • Ich wende meine Aufmerksamkeit darauf, mit welcher Liebe Jesus von den Kleinen spricht. Er sucht sie „auf den Bergen“ und schützt sie wie ein Hirte das Schaf, dass ohne Obhut gelassen wurde (v. 12-13). Sein VATER macht alles, damit „keiner von diesen Kleinen“ (v. 14) verloren geht.

 

  • Ich bringe Jesus und dem VATER meine Kleinen, mit denen ich im Alltag zusammenlebe. Was ist ihr größtes Bedürfnis? Um was will ich für sie bitten?

 

Ich stehe vor Jesus mit meinem ganzen Elend und meiner Kleinheit. Ich bekenne Ihm ehrlich all das, was ich momentan als meine größte Schwäche bemerke. Ich gebe mich Ihm hin und bitte Ihn: „Führe mich zum VATER. Lass nicht zu, dass ich jemals verloren gehe!“