19. Woche im Jahreskreis – Mittwoch

Kalender
WG-Kalender
Datum
10.08.2022

Beschreibung

19. Woche im Jahreskreis – Mittwoch

Impulse zum Matthäusevangelium 18,15-20

Wenn dein Bruder auf dich hört, so hast du ihn zurückgewonnen

 

"Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."

 

Heile die brüderlichen Beziehungen! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um Heilung meiner sündhaften Beziehungen und die Fähigkeit zu verzeihen.

 

  • Jesus hinterließ im Evangelium wichtige Worte, die für mich Licht und Halt beim Aufbau der brüderlichen Beziehungen sein können, besondern in Konflikt­situationen. Er lädt mich ein, dass ich die Mühe auf mich nehme, die verletzten Bindungen heilen zu lassen.

 

  • Jesus stellt mir den Bruder vor Augen, der sich gegen mich versündigt hat. Seine ganze Sorge gilt der Wiedergewinnung des Bruders (v. 15). Jesus verlangt danach, dass ich mich mit dem Bruder beschäftigen soll, der mich verletzt hat, und nicht mit den Verletzungen, die er mir zugefügt hat.

 

  • Ich erinnere mich an Personen, die mich verletzt haben. Vermag ich das auszusprechen, was mir am meisten weh tut? Bin ich heute schon frei vom Grübeln über Benachteiligungen, die mir zugefügt wurden?

 

  • Ich lade Jesus in meine schwersten Beziehungen ein. Ich bitte Ihn, dass er mich von der Anhänglichkeit an den Schmerz und die Gefühle der Benachteiligungen befreit.

 

  • Jesus lehrt mich die Haltung der Zurechtweisung. Ich höre auf Seine Worte (v. 16-17). Welche Reaktion wird in meinem Herzen geweckt? Bin ich bereit den Weg zu gehen, den Jesus mir zeigt?

 

  • Was ist bei der Zurechtweisung anderer für mich am Schwersten? Gelingt es mir bei der Zurechtweisung die Personen zu gewinnen? Oder verderbe ich es mir dadurch mit jemand?

 

  • Ich mache mir bewusst, welch großes Geschenk ich im Sakrament der Beichte erhalte (v. 18). Jesus will mich von meinen sündhaften Beziehungen befreien. Was sollte ich Ihm in der heiligen Beichte abgeben?

 

Jesus erinnert mich an die große Macht, die aus dem gemeinsamen Gebet hervorfließt (v. 19). Er lädt mich ein, meine schwierigsten Angelegenheiten, auch die meiner Familie und Gemeinschaft, Ihm anzuvertrauen. Um was möchte ich jetzt mit meiner Gemeinschaft beten?