20. Woche im Jahreskreis – Dienstag

Kalender
WG-Kalender
Datum
16.08.2022

Beschreibung

20. Woche im Jahreskreis – Dienstag

Impulse zum Matthäusevangelium 19,23-30

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelör, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt

 

"Jesus sagte zu seinen Jüngern: Amen, das sage ich euch: Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen. Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Als die Jünger das hörten, erschraken sie sehr und sagten: Wer kann dann noch gerettet werden? Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich. Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen? Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein."

 

Bleibe frei für Jesus! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um ein Herz, das über alles nach Jesus verlangt und Ihn sucht.

 

  • Ich befinde mich unter den Jüngern, in der Nähe von Jesus, der zweimal wiederholt, dass es für einen Reichen schwer ist in das Himmelreich zu gelangen (v. 23-24). Welche Gefühle wecken diese Worte Jesu in meinem Herzen?

 

  • Ich frage mich nach meinen Reichtümern. An welche bin ich am meisten gebunden? Ich schau auf meine Gebundenheit an große und kleine Dinge. Was verknechtet mich? Gibt es solche Werte, die ich höher stelle als Jesus?

 

  • Ich wende mich an Jesus, wie die Jünger, mit der aufrichtigen Frage: „Wie kann ich frei werden von meinen Abhängigkeiten?“ (vgl. v. 25) Was fällt mir am Schwersten Jesus abzugeben? Von was kann ich mich nicht befreien? Ich erzähle Jesus davon.

 

  • Ich schaue auf Jesus. Ich bemerke, wie er auf mich schaut und sagt: „Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.“ (v. 26). Ich mache mir bewusst, dass es in mir keine Abhängigkeit gibt, von der er mich nicht befreien könnte. Um was will ich Ihn besonders bitten?

 

  • Kann ich auf Jesus schauen und Ihm sagen: „Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.“ (v. 27)? Ich prüfe im Herzen meine grundsätzliche Lebensentscheidung. Kann ich sagen, dass ich Jesus gewählt habe? Ist er für mich die Hauptrichtschnur bei getroffenen Entscheidungen?

 

  • Ich höre das Versprechen Jesu: Jeder Verzicht, den ich für Ihn annehme, wird hundertfach mehr Segen bringen, und das schon jetzt in diesem Leben und dann in Ewigkeit (v. 28-30). Erinnere ich mich an solche Erfahrungen in meinem Leben, wo sich ein Versprechen Jesu bewahrheitet hat?

 

Ich schmiege mich an Jesus an und bitte Ihn um Liebe und grenzenloses Vertrauen an Seine Verheißungen. Ich kuschle mich an Sein Herz und wiederhole: „Außer Dir gibt es für mich kein Glück!“