28. Woche im Jahreskreis – Freitag

Kalender
WG-Kalender
Datum
15.10.2021

Beschreibung

28. Woche im Jahreskreis – Freitag

Impulse zum Lukasevangelium 12,1-7

"Unterdessen strömten Tausende von Menschen zusammen, so dass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus wandte sich zuerst an seine Jünger und sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden. Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können. Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergisst Gott nicht einen von ihnen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen."

 

Hüte dich vor Heuchelei und Oberflächlichkeit! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um tiefes Verlangen nach einem Leben in der Wahrheit und Offenheit vor Gott.

 

  • Ich stelle mir vor, wie ich mich unter den Tausenden Menschen befinde. Ich spüre das gefährliche Gedränge. Alle drängeln, um in der Nähe von Jesus zu sein und zu hören, was er sagt (v. 1). Ich versuche, so nah wie möglich zu Ihm zu gelangen.

 

  • Ich schaue auf meine Bedürfnisse. Welchen Platz nimmt bei ihnen Jesus ein? „Drängle ich mich nach Vorne“, um Jesus zu sehen und zu hören? Was kann ich über mein persönliches Gebetsleben sagen?

 

  • Ich stelle mir vor, wie Jesus mich in der Menge bemerkt. Er schaut intensiv auf mich und sagt zu mir: „Hüte dich vor der Heuchelei!“ Er warnt mich davor, etwas vorzutäuschen, die Wahrheit im eigenen Leben zu verbergen. Keine Dämmerung und keinerlei Lüge des Herzens kann sich vor der Wahrheit verstecken (v. 1-3).

 

  • Ich bitte Jesus, dass er mir zeigen möge, was in mir die Einfachheit und Wahrhaftigkeit versäuert, und dass er dies aus meinem Herzen und meinem Gedanken entfernen möge.

 

  • Jesus sagt mir freundschaftlich, dass ich mich nicht ängstlich auf den Leib konzentrieren soll. Ich soll das fürchten, was mein Leben in eine Hölle verwandeln kann (v. 4-5). Was ist meine größte Sorge im Leben? Begleitet mich die Perspektive der Ewigkeit in meinen täglichen Sorgen?

 

  • Jesus sagt zu mir: „Schau auf die Augen Gottes. Schau, wie er sich um dich kümmert. Er lässt dich nicht aus den Augen! Du bist für Ihn sehr wichtig!“ (v. 6-7). Ich betrachte den Blick des VATERS und bitte Ihn, dass ich Seinen liebevollen Blick erfahren darf.

 

Ich nähere mich Jesus und bitte Ihn, dass Er mir helfen möge, vor dem VATER all meine Ängste und Befürchtungen auszusprechen. Ich wiederhole das Gebet: „VATER, du bist größter als all meine Ängste!“