5. Osterwoche – Dienstag

Kalender
WG-Kalender
Datum
04.05.2021

Beschreibung

5. Osterwoche – Dienstag

Impulse zum Johannesevangelium 14,27-31

"Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen weggehen von hier."

 

Öffne dich auf den Frieden und die Freude Jesu! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um ein tiefes Erfahren des Friedens Jesu und um die Befreiung von der Angst.

 

  • Zu Beginn der Betrachtung wecke ich in mir das starke Verlangen danach, in der vertrauten Verbindung mit Jesus zu bleiben. Ich bitte um ein tiefes Erfahren Seiner zärtlichen Nähe und des Friedens, was er mir schenken will.
  • Ich stelle mir Jesus vor, der sich mir nähert und mein Inneres sieht. Er sagt zu mir: „Dein Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht“ (v. 27). Vor was fürchte ich mich? Was macht mich traurig, was beunruhigt mich?
  • Jesus verlangt danach, in alle Lebenssituationen hineinzukommen, die mich beunruhigen. Er selbst ist meine Medizin. Er sagt zu mir: „Ich hinterlasse Dir meinen Frieden“ (v. 27). Er wünscht sich, dass ich Ihm vertraue. Wo suche ich meinen Herzensfrieden? (Anmerkung: Wer vom Arzt Medikamente verschrieben bekommen hat, soll sie einnehmen und nicht ohne Erlaubnis absetzen!)
  • Jesus erzählt mir, dass er weggeht und versichert mir, dass Er wiederkommen wird. (v. 28). Er erinnert mich daran, dass der Ort meiner Bestimmung das ewige Bleiben mit Seinem VATER ist. Er fragt mich, ob ich daran glaube, dass das geschehen wird (v. 29).
  • Jesus will mich mit Seiner Freude anzünden. Er macht mir bewusst, dass der VATER die Quelle der Freude ist (v. 28). Ich unterhalte mich mit Jesus und dem VATER. Ich bitte Ihn, dass er mich mit der Freude und der Liebe des VATERS sättigen möge.
  • Jesus erinnert mich daran, dass in der Welt der Böse wirkt – der Gegner Jesu und des VATERS. Dieser will mir den wahren Frieden rauben. Der Böse wirkt unter dem Schein des Guten. Jesus macht mich darauf aufmerksam: „Über mich hat er keine Macht“ (v. 30). (Anm.: Der Machtbereich des Bösen beginnt dort, wo der Mensch durch schwere Sünde dem Bösen die Türe öffnet.)
Mit Liebe wende ich mich an den VATER, dass er mich in seinen Armen bergen möge. Ich wende mich an Jesus, dass er mich mit Seinem Frieden erfüllen möge. Ich wende mich an den Hl. Geist, dass er mir helfen möge, die Wirkung des Bösen zu erkennen. Ich bete mit den Worten: „Gott, Du bist meine Liebe, mein Frieden, mein Licht!“.