24. Woche im Jahreskreis – Montag

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Tagesevangelium
Datum
18.09.2023

Beschreibung

24. Woche im Jahreskreis – Montag

Impulse zum Lukasevangelium 7,1-10

Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden

 

"Als Jesus diese Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein. Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte. Als der Haupt­mann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war."

 

Vertraue Jesus bis zum Ende! (nach P. Wons)

Um was bitte ich? – Um grenzenloses Vertrauen zu Jesus in den Augenblicken, wo Krisen und Leiden mich treffen.

 

  • Ich bemerke die Atmosphäre der Liebe und Hochachtung, die zwischen dem Hauptmann, seinem Diener und den jüdischen Ältesten herrscht (v. 2-5). Der Hauptmann bittet für seinen kranken Diener und die Ältesten bitten für den Hauptmann. Der leidende Diener bringt sie näher zu Jesus und zueinander.

 

  • Was kann ich über die Beziehung in der Familie, in der Gemeinschaft, am Arbeitsplatz, sagen? Ich erzähle Jesus davon. Wen möchte ich Ihm heute besonders anempfehlen?

 

  • Ich betrachte Jesus, der, nachdem er die Bittenden angehört hat, sich auf den Weg macht und mit ihnen zum Haus des Hauptmanns geht (v. 6). Ich mache mir bewusst, dass Jesus in mein Haus eingeladen werden möchte, zu meinen alltäglichen Angelegenheiten. Er ist bereit überall dorthin zu gehen, wo ich leide und wo diese leiden, die meinem Herzen nahe stehen.

 

 

  • Ich frage mich selbst, in der Anwesenheit Jesu, wer in meinem Haus und in meiner Gemeinschaft am meisten der Heilung bedarf. Wohin will ich Jesus einladen? Was beschäftigt mein Herz und meine Gedanken am meisten?

 

  • Ich lausche dem Bekenntnis des Hauptmanns. Er glaubt an das Wort Jesu. Er glaubt an die Macht Seines Wortes. Er ist überzeugt, dass ein einziges Wort von Jesus heilen kann. Ich bitte um die Gnade eines tiefen Glaubens an die Macht des göttlichen Wortes.

 

  • Ich erinnere mich an die Worte aus der Hl. Schrift, die in meinem Leben eine besondere Rolle gespielt haben. Was waren das für Worte? Ich bemühe mich öfters zu ihnen zurückzukehren und mit ihnen zu Jesus zu beten.

 

  • Jesus ist voller Bewunderung über den großen Glauben des Hauptmanns. Was könnte ich Jesus über mich und mein geistiges Leben sagen? Was würde er heute in meinem Herzen vorfinden?

 

  • Ich nähere mich Jesus und mit einfachen Worten, wie der Hauptmann, bekenne ich Ihm meine Kleinheit, Unwürdigkeit. Ich lade Ihn „unter mein Dach“ ein. Ich bitte Ihn, dass er mich von allem heilen möge, was meinen Glauben abschwächt und lau macht.

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17 Juli

15. Woche im Jahreskreis – Mittwoch

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