Wöchentliche Worte Gottes 22-28 Juli 2024

Montag, 22 Juli

– Vermittler der Barmherzigkeit Gottes: Jesus – Mt 1,21

     Vermittler der Barmherzigkeit Gottes: Jesus      Mt 1,21

Maria „wird einen Sohn gebären, ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“

Katechese: Der Engel verkündet im Traum dem hl. Josef das Kommen des Messias: Er wird von Gott die unermessliche Barmherzigkeit, die Erlösung von den Sünden bringen. „In keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“ (Apg 4,12)

Überlegung: Manche wenden sich von Jesus ab und wenden sich anderen „Heilsbringern“ zu wie zum Beispiel einem esoterischen Christus. – Ist mir bewusst, dass die Vergebung, die Erlösung von den Sünden nur durch den eingeborenen Sohn Gottes, durch Jesus Christus von Nazareth kommt? – Widersage ich allen esoterischen Versuchen der Selbsterlösung, weil sie mit dem wahren Gott und der Sündenvergebung nichts zu tun haben?

Gebet: Herr, hilf uns, dass wir unsere Knie nur vor dem Namen Jesu beugen (vgl. Phil 2,10)! Denn nur in Ihm ist unser Heil und nur Er kann uns die Vergebung unserer Sünden schenken. Amen.

Dienstag, 23 Juli

– Die Sendung Jesu – Lk 19,10

     Die Sendung Jesu      Lk 19,10

„Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“

Katechese: In Jesus offenbart uns Gott Seine barmherzige Liebe. Er ist nicht gekommen, um die Sünder zu strafen und zu verdammen, sondern sie voller Liebe zu suchen und zur Umkehr zu rufen. Das Bild vom guten Hirten drückt es in tiefster Weise aus: Gott geht jedem verlorenen Schäfchen nach und, wenn Er es gefunden hat, lädt Er alle zur Mitfreude und zum Feiern ein (vgl. Lk 15,4-5).

Überlegung: „Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären.“ (Jesus zur hl. Sr. Faustina) Kehre ich voll Vertrauen in die Arme des Guten Hirten zurück? – Ist mir bewusst, dass mich Jesus auf verschiedene Weise täglich zur Umkehr ruft, um mich retten zu können?

Gebet: O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen! Amen.

Mittwoch, 24 Juli

– Vollmacht der Sündenvergebung – Mt 9,2

     Vollmacht der Sündenvergebung      Mt 9,2

„Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!“

Katechese: Bevor Jesus den Gelähmten heilte, vergab Er ihm in der göttlichen Vollmacht die Sünden. Die Pharisäer nahmen daran Anstoß, da die Sündenvergebung nur Gott zusteht (vgl. Mk 2,7). Sie glaubten nicht, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben.

Überlegung: „Je größer das Elend, desto größer das Recht auf Meine Barmherzigkeit. Überzeuge alle Seelen dazu, dem unbegreiflichen Abgrund Meiner Barmherzigkeit Vertrauen zu schenken, denn Ich möchte alle retten. Die Quelle Meiner Barmherzigkeit ist mit der Lanze am Kreuz für alle Seelen weit geöffnet worden. Ich habe niemanden ausgeschlossen.“ (Jesus zur hl. Sr. Faustina). – Wende ich mich voller Vertrauen und Reue an Jesus, den Barmherzigen Heiland, um Ihn um Vergebung meiner Sünden zu bitten?

Gebet: Jesus, ich danke Dir für Deine unermessliche Barmherzigkeit mit mir armen Sünder! Jesus, ich glaube an Dich und vertraue Dir! Amen.

Donnerstag, 25 Juli

– Schwere Sünden – Joh 8,10-11

     Schwere Sünden      Joh 8,10-11

Jesus „sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“

Katechese: Zu Jesus wurde eine Ehebrecherin gebracht, die als Strafe für ihre Sünde gesteinigt werden sollte. Laut dem Gesetz des Moses galt die Todesstrafe für Ehebruch bei Mann oder Frau (vgl. Lev 20,10), für andere Sünden der Unzucht (vgl. Lev 20), für die Verunehrung Gottes (vgl. Lev 24,16), für Wahrsagerei (vgl. Lev 20,27), für Sonntagsarbeit (vgl. Ex 31,15), Verfluchung der Eltern (vgl. Lev 20,9) und bei Totschlag (vgl. Ex 21,11).

Überlegung: „Die Barmherzigkeit Gottes ist unendlich viel größer als alle Sünden, die alle Geschöpfe zusammen begehen können.“ (hl. Katharina v. Siena). Auch heute wiegen gewisse Sünden sehr schwer. Doch finden wir bei Gott Erbarmen, der durch den Kreuzestod Jesu die „Todesstrafe“ auf Sich genommen hat. – Nehme ich die Erlösung Jesu an, die Er mir anbietet, und bitte Ihn demütig um Vergebung für meine Sünden?

Gebet: Jesus, auch wenn meine Sünden rot sind wie Scharlach, Du kannst sie weiß machen wie Schnee! (vgl. Jes 1,18) Amen.

Freitag, 26 Juli

– Sünden der Schwäche – Mt 11,28

     Sünden der Schwäche      Mt 11,28

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“

Katechese: Der Weg des Evangeliums ist scheinbar steinig und hart. Immer wieder versagen wir in der Liebe zueinander und trotz aller guten Vorsätze stehen wir immer wieder vor einem Scherbenhaufen, den wir angerichtet haben. Doch Jesus lädt uns ein, unsere Schwächen in den Abgrund Seiner Barmherzigkeit zu legen.

Überlegung: „Wenn es dir nicht gelingt, die gegebene Gelegenheit (zum Guten) zu nützen, sei nicht beunruhigt, sondern falle in tiefer Demut vor Mich hin und versenke dich mit großem Vertrauen ganz in Meine Barmherzigkeit. Auf diese Weise wirst du mehr gewinnen, als du verloren hast.“ (Jesus zur hl. Sr. Faustina)Wenn ich wieder in eine Schwäche oder einen Fehler gefallen bin, folge ich der Einladung des Barmherzigen Heilands? – Gehe ich zu Jesus, wenn die Versuchung der Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit oder Niedergeschlagenheit über mich kommt?

Gebet: Jesus, ohne Dich kann ich nichts tun! Nimm Du meine Schwäche und Unvollkommenheit von mir und sei mir gnädig! Amen.

Samstag, 27 Juli

– Die Sünde gegen den Heiligen Geist – Mt 12,31-32

     Die Sünde gegen den Heiligen Geist      Mt 12,31-32

„Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben … weder in dieser noch in der zukünftigen Welt.“

Katechese: Gott will den Menschen vergeben. Aber wer sich auf das Wirken des Hl. Geistes verschließt, der schließt sich selbst von der Vergebung Gottes aus. Unter der Sünde gegen den Hl. Geist ist die Sünde der Verstocktheit zu verstehen, die wegen Mangels an innerer Bereitschaft keine Vergebung findet.

Überlegung: Die Pharisäer sahen große Wunder, die Jesus vollbrachte. Sie erfuhren sogar von Seiner Auferstehung. Trotzdem verhärteten manche von ihnen ihr Herz der Gnade des Hl. Geistes gegenüber und lehnten Jesus ab. – Wer bis zum letzten Atemzug die Barmherzigkeit Gottes ausschlägt, bleibt in seinen Sünden und verdammt sich selbst. – Bitte ich Gott täglich am Abend vor dem Schlafengehen um Vergebung meiner Sünden?

Gebet: „Gott, sei mir gnädig nach Deiner Huld, tilge meine Frevel nach Deinem reichen Erbarmen!“ (Ps 51,3) Amen.

Sonntag, 28 Juli

– In der Sterbestunde – Lk 23,43

     In der Sterbestunde      Lk 23,43

„Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

Katechese: Als Jesus am Kreuz starb, wurden zwei Verbrecher mit Ihm hingerichtet. Einer von ihnen bat Jesus um Vergebung. Jesus, der die Sünden der ganzen Welt am Kreuz sühnte, schenkte dem Verbrecher die Frucht Seines Leidens: Seine Barmherzigkeit.

Überlegung: „Wenn dieses Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit bei Sterbenden gebetet wird, werde Ich zwischen Meinem VATER und dem Sterbenden nicht als gerechter Richter stehen, sondern als Barmherziger Erlöser.“ (Jesus zur hl. Sr. Faustina) – Wenn jemand im Sterben liegt, rufe ich einen Priester zu ihm? – Denke ich an das Versprechen Jesu, die Seelen verstockter Sünder durch den Barmherzigkeitsrosenkranz mit Frieden zu erfüllen und eine glückliche Sterbestunde zu schenken?

Gebet: Ewiger VATER, ich opfere Dir auf, den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, als Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt. Amen.

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24. Woche im Jahreskreis – Freitag

Impulse zum Lukasevangelium 8,1-3

"In der folgenden Zeit wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt...

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